Jetzt neu: Das grüne Rot… oder das Huhn aus dem Blumentopf

Vorneweg: Ich habe absolut keine Probleme mit Menschen, die für sich selbst entschieden haben, sich rein vegetarisch zu ernähren oder die ein veganes Leben führen wollen. Ich habe auch nichts dagegen, mich mit solchen Menschen über diese Themen auszutauschen.

Es gibt viele Gründe, weshalb man sich für einen dieser Wege entscheidet… auch zahlreiche wirklich gute Gründe. Wer zum Beispiel von der Fleischerzeugung und -verarbeitung angewidert ist und deswegen nun auf Fleisch und Fleischprodukte verzichten möchte, der hat eine für mich nachvollziehbare Entscheidung getroffen. Oder wer zum Vegetarier wird, weil er nicht nachvollziehen kann, was ihm auf dem Lebensmittelmarkt verkauft wird… wer keine Böcke hat, Fleisch von Tieren zu konsumieren, die vielleicht unwürdig oder unter Qualen gehalten oder geschlachtet wurden… wer keine Lust auf einen Chemie- oder Medikamentencoktail beim Fleisch- oder Wurstkonsum hat… nun den kann ich voll und ganz verstehen. Ich selbst habe den Vorteil, dass ich das Fleisch bzw. die Fleischprodukte, die ich konsumiere nach bestimmten Kriterien aussuchen (und sogar bezahlen) kann. Und ich muss auch nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben… habe ich auch nicht. Ich ernähre mich selbst auch immer wieder „vegetarisch“ (teilweise vielleicht in sehr „frei ausgelegter“ Form, weil ich in der Kartoffelsuppe gerne ein wenig geräucherte Speckwürfel für den guten Geschmack habe), denn es ist auch nicht immer Fleisch auf dem Teller. Die Fleischprodukte, die bei mir über den Herd gehen… na, bei denen weiß ich ziemlich genau, woher sie kommen und ich weiß, dass die Tiere ein „menschenwürdiges“ 😉 Leben hatten. Darauf lege ich Wert. Diese persönliche Entscheidung führt dazu, dass ich eben kein Vegetarier bin.
Auch die Entscheidung zu einem veganen Leben (da geht es ja nicht nur ums Essen) ist doch jedem erwachsenen Menschen selbst überlassen. Mag sein, dass es für den einen oder anderen einfach moralisch zwingend ist… ob es gesund ist, wage ich persönlich zwar zu bestreiten… aber jeder soll doch so glücklich werden, wie es ihm beliebt.

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Die Unsitte mit den Unworten

Da hat sich einmal wieder die Jury, die der oberste Wächter über gute und schlechte Wörter ist, Gedanken gemacht und… mir war das schon lange klar… „Gutmensch“ zum Unwort des Jahres 2015 „gekürt“. Damit ist dieses Wort in sehr vielen Bereichen quasi „geächtet“ und selbst Unbedarfte scheuen sich nun, es zu verwenden, egal, was sie damit meinen und egal, in welchem Kontext sie es verwenden wollen. Sie beschleicht unbewusst, das unangenehme Gefühl, ein Tabu zu brechen und durch die Verwendung eines „schlechten“ Wortes, als „schlechter Mensch“ angesehen zu werden.

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Lampukisches Parlament beschließt Entsendung der Armee

 

Lange, viel zu lange hat Lampukistan dem Treiben in Deutschland zugesehen. Lange, viel zu lange hat Lampukistan es hingenommen, dass die unfähige Staatsführung unter der Herrschaft der diktatorischen Rauten-Kanzlerin auch nicht die geringsten Anstrengungen unternommen hat, gegen die wachsende Bedrohung durch Pegida vorzugehen… nun ist aber das Fass übergelaufen. Nach einigen Terroranschlägen von kalaukischen Staatsangehörigen in ihrem eigenen Land, die sich aber selbst als *gidisten bezeichnen, gibt es keine Alternative mehr… in Fachkreisen spricht man auch von „Alternativlosigkeit“. Weiterlesen

Gebt mir bitte noch 50 Jahre!

Ich habe mir fest vorgenommen, 100 Jahre alt zu werden… bei bester Gesundheit und wachem Geist. Die Hälfte hab ich rum… jetzt hätte ich gerne noch 50 Jahre. Und zwar 50 Jahre in Frieden und Freiheit… UND mit heilem Arsch!

Was ist denn los mit der Welt? Sind jetzt alle vollkommen bekloppt geworden? Muss die Weltbevölkerung wieder dezimiert werden? Fehlt der Kick? Reichen wahnsinnige Extremsportarten oder Selfies, am kleinen Finger über einer tiefen Schlucht hängend oder auf der Spitze eines Kirchturms balancierend nicht mehr aus? Meine Güte… wer des Lebens überdrüssig ist, der soll doch einfach damit Schluss machen… aber lasst MICH damit in Ruhe und zieht mich vor allem nicht da mit rein!

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Lachen: selten und nur noch im Keller

Foto: Jonathan Trobe, M.D. - University of Michigan Kellogg Eye Center This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license.
Foto: Jonathan Trobe, M.D. – University of Michigan Kellogg Eye Center
This file is licensed under the Creative Commons Attribution 3.0 Unported license. CC-BY

Der lampukische Krebsforscher und Arzt Julkifaz Mollerapschek, der für die WHO Krebsforschung betreibt, hat in einer großangelegten Studie festgestellt, dass Lachen extrem krebserregend ist. Regelmäßiges Lachen führt unweigerlich zu Zwerchfellkarzinomen, bösartigen Lachfalten-Tumoren und zusätzlich nicht selten zu Morbus Basedow mit ausgeprägter endokriner Orbitopathie bis hin zur kompletten Abstoßung der Tränendrüsen bei Lachanfällen.

Lachen schadet also der Gesundheit und es wird vermutet, dass mindestens 2/3 sämtlicher tödlich verlaufender Krebserkrankungen entweder von rotem Fleisch, gepökelten oder geräucherten oder gegrillten oder gebratenen Fleischprodukten, dem Konsum von Nikotin oder vom Lachen herrühren. Das restliche Drittel – so vermutet Mollerapschek, der diesbezüglich schon die nächste Studie für die WHO plant – ist auf Sex zurückzuführen.

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Danke Axel, danke Springer!

Huuups! Da ruft man https://donotlink.it/kMy9 auf und steht vor heruntergelassenen Jalousien. Und weshalb? Nun, weil man einen pöhsen Adblocker verwendet. Das geht ja mal wirklich nicht. Schließlich sind stets und ständig über 500 hochqualifizierte und seriöse, unabhängige, wahrheitsliebende Journalisten 48 Stunden am Tag unterwegs, um als erste mit Mordopfern Interviews zu führen, die Schurken der Welt bloßzustellen und dem Leser die wirklich echt ehrliche absolute Wahrheit in mundgerechten Happen zu servieren. Und das kostet nunmal Geld, das sich dieses Qualitätsmedium nur über Werbeeinblendungen oder bezahlte Inhalte verschaffen kann.

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Immer diese Postkarten…

…die im eMail-Eingang landen. Postkarten? Ja, Postkarten! Jede unverschlüsselte Mail ist im Prinzip eine Postkarte… oder wie ein Brief im unverschlossenen Umschlag. Meist sind die Postkarten nicht einmal unterschrieben.

Na ja, fast alle scheinen damit leben zu können, dass es möglich ist, den Inhalt der Mails zu lesen. „Sie haben ja auch nichts zu verbergen und es ist doch auch nicht schlimm, wenn es eigentlich um Belanglosigkeiten geht.“

Das kann man so sehen… ich sehe das aus einer anderen Perspektive. Erstens ist das „Zukleben“ des Umschlags (Verschlüsseln), wenn man es vernünftig eingerichtet hat, nicht aufwändiger, als ein Häkchen zu setzen… und außerdem ist es mir egal, ob ich Belanglosigkeiten oder dunkle Geheimnisse versende. Es HAT niemand mitzulesen! Und ich will auch niemanden die Gelegenheit geben, mitzulesen. Völlig egal, was ich schreibe… das geht trotzdem niemanden was an. Wenn es jeder lesen können soll, kann ich es auch öffentlich in einem SN posten.

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Alle schimpfen… und bleiben doch… määääääh…

So stellt es sich doch dar. Es wird über das Fratzenbuch geschimpft und gelästert… Datensammler… Klarnamen-Pflicht… Personalausweis-Kopien… Prüderie… Hassbotschaften dürfen bleiben… Nazis dürfen sich da tummeln…

…aber keiner zieht die Konsequenz. Man muss da einfach dabei sein. Man will doch mit seinen Freunden, Bekannten, Verwandten in Kontakt bleiben. Und das scheint ja nur da zu gehen. Oder man ist aus geschäftlichen oder beruflichen Gründen „gezwungen“ dort dabei zu sein.

Viele haben ja schon von echten Alternativen (damit meine ich jetzt nicht Gockelplus) gehört… aber das ist da anders. Das sieht auch anders aus. Da findet man sich nicht zurecht. Und man kennt da keinen. Man ist ja ganz allein (so ähnlich, wie es unmittelbar nach Anmeldung bei FB übrigens auch gewesen sein dürfte). Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht!

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Ich lebe in einem „Schurkenstaat“

…zumindest könnte ich das Gefühl bekommen. Es ist schon erstaunlich, wie derzeit durch die Presse das Bild vermittelt wird, dass Orbán Viktor ein Schweinehund und sein Land Ungarn die dunkelste Ecke in der ganzen EU ist. Fakt ist leider, dass Ungarn inmitten der Balkanroute liegt, die von vielen Flüchtlingen und Migranten genutzt wird. Weil „die feine Angie“ und ihre Vasallen… und nicht zuletzt die Presse… nun aber eine ausgeprägte „Willkommenskultur“ in Deutschland propagieren, ist es nur logisch, dass sich mehr und mehr Menschen über diese Route in Richtung Deutschland aufmachen. Wer könnte es ihnen verdenken? Und es werden immer mehr. Diese Menschen laufen an der Ungarischen Grenze auf, überwinden sie und sind… schwupps… auf dem Gebiet der EU, wo ja so wohldurchdachte gesetzliche Regelungen existieren, dass das alles völlig ohne Probleme ablaufen muss. Das Dublin Abkommen bestimmt nun, dass die Menschen in dem Land, in welchem sie in der EU ankommen, ihren Asylantrag stellen müssen und dass dieser auch dort bearbeitet wird und sie sich dort so lange aufhalten müssen. Ungarn… aber halt! Nun hat es die Balkanroute an sich, dass ein nicht unbedeutender Teil der Flüchtlinge und Migranten aus den Gebieten Syrien und Umgebung erstmalig in Griechenland den Boden der EU betreten. Und von dort aus geht es dann weiter… bis sie in Ungarn erneut die EU erreichen. Hab ich da jetzt was falsch verstanden? Wenn Dublin nicht ausgesetzt ist (wird ja mal so, mal so propagiert… je nachdem, wie es gerade am besten in die eigene Argumentation passt), dann müsste es bereits in Griechenland greifen. Aber auf die griechische Regierung wird nur wegen der Euro-Krise geschimpft. Das zwar auch in einer Art und Weise, die oft weit über das Erlaubte und noch viel weiter über gute Erziehung hinaus geht… aber zum Verfahren bezüglich der Flüchtlinge wird irgendwie nix gesagt. Braucht ja auch nicht… dafür haben wir ja Orbán und die Ungarn. Ist doch immer gut, wenn man zwei Boxsäcke hat, auf die man einprügeln kann. Noch schöner ist es, dass die ungarische Regierung machen kann, was sie will… es ist IMMER falsch.

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