Das ist kein Nachrichtenportal…

…das ist ein öffentliches Scheißhaus!

Den Begriff Fake-“News” fand ich schon vermessen, wenn es darum ging, dass Facebook solche verbreiten würde… und nun spulen sich auch noch die ganzen Main- oder Neben-Stream-Medien und “Journalisten” darüber auf, dass Facebook ihre Seiten und Posts nicht mehr bevorzugt behandelt, sondern gleichwertig mit Katzenbildchen.

Meine Güte… Facebook IST KEIN NEWS-PORTAL! Facebook ist viel näher dran an einem öffentlichen Scheißhaus. Da wird auch belangloser Mist an die Wände geschmiert. Und nur weil jemand nach dem Geschäft die Bildzeitung oder den Focus hat liegen lassen, ist das noch lange kein Presseclub, sondern immernoch ein öffentliches Scheißhaus.

Wer sich über die Geschehnisse in der Welt informieren will, der surft richtige Nachrichtenportale an, Webpräsenzen von Medien (und lässt dabei die in der öffentlichen Meinung geschmähten nicht aus) und bildet sich eine eigene Meinung. Zu glauben, Facebook (oder Twitter, was eher bekritzelten Laternenpfählen entspricht) wäre eine Nachrichtenquelle ist vollkommener Schwachsinn. Wie blöd muss man sein, das zu glauben? Das ist und war ja auch nie Sinn und Zweck von FB und nun sollen die Uhren wieder zurückgedreht werden.

Deshalb gibt es auch keine Fake-“News” bei FB… das sind Gerüchte… das ist Flurfunk… Hintergrundrauschen. Fake-News findet man bei den Medien… aber gegen diese “Nachrichten” wird nicht vorgegangen. Und weil die Medien ihre Produkte im Scheißhaus platzieren, wird aus dem Scheißhaus auch kein News-Portal. Der Kram liegt halt da rum, wo es stinkt!

Und bei Facebook gibt es auch keine “Zensur”! Wer sich da registriert, der geht einen Vertrag mit einem gewinnorientierten Privatunternehmen ein und unterwirft sich damit den Richtlinien, die dieses Unternehmen festgeschrieben hat. Niemand hat Anspruch darauf, dass seine Inhalte auch wirklich veröffentlicht werden oder bleiben. Und wenn bislang ohnehin schon Inhalte durch undurchschaubare Richtlinien und intransparente Überprüfungen ausradiert wurden oder auch mal Zugänge gesperrt wurden, so wird das jetzt durch das NetzDG noch verschärft, weil die Betreiber der großen Sozialen Netzwerke (SN) vom Gesetzgeber unter Druck gesetzt werden und rechtliche Würdigungen in kürzester Zeit durchführen sollen, für die Horden studierter Juristen teilweise Jahre brauchen.

Wer an einem SN teilnehmen möchte und nicht “zensiert” werden will, der wählt eines der ja nun schon länger bekannten freien, verteilten oder föderierten Netzwerke, wie Diaspora*, Hubzilla, GNUsocial oder Mastodon. Die haben auch den großen Vorteil, dass sie allein schon durch das Fehlen der Gewinnorientierung aus dem NetzDG herausfallen… und im Gegensatz zu FB und Co. sind sie auch noch kostenlos! Ja, denn im Scheißhaus, bei den Laternenpfählen oder den (beschmierten) Telefonkästen (Instagram) und ähnlichen Plattformen zahlt man sehr wohl… und zwar mit seinen Daten… sehr vielen Daten… sehr persönlichen Daten. Das fällt bei den freien Netzwerken weg.

Und an die Mainstream- und Nebenstream-Medien kann ich nur die Empfehlung richten: Nutzt auch Ihr die freien, verteilten oder föderierten Sozialen Netzwerke und ermutigt Eure Leser, Euch dort zu folgen… das ist für Euch kostengünstiger und Maaß kann Euch DA auch nicht in den Schritt greifen.

Und nochmal an alle, die es nicht verstanden haben: Die Kritzeleien an den Toilettenwänden sind KEINE NEWS! </rant>

 

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