Schon wieder was neues? Hubzilla

Ich bin ja nun schon einige Zeit weg von Facebook und Google+. Eine (eine!) Heimat hab ich bei Diaspora* gefunden und habe darüber berichtet und auch die Empfehlung ausgesprochen, sich doch da einfach mal anzumelden. Das Netzwerk ist inzwischen auch wirklich schon gut besucht und man fühlt sich da ziemlich schnell nicht mehr „einsam“.
Ich nutze Diaspora* auch wirklich intensiv, aber es hat auch so seine Schwächen. Mir fehlt ein wenig die Flexibilität und so einige Features hätte ich auch gerne (die sind aber aufgrund der Philosophie nicht geplant… was ja auch ok ist).

Friendica habe ich ebenfalls vorgestellt und ich nutze es auch noch(!). Im eigentlichen Freindica-Netzwerk ist es aber weitaus „übersichtlicher“, als z. B. bei Diaspora*. Meine Netzwerk-Pinnwand ist nur deshalb recht gut gefüllt, weil ich den Dienst mit Diaspora* und Twitter verbunden habe und etliche Beiträge so auch bei Friendica landen. Aber auch Friendica hat Schwächen… auch da fehlt mir noch ein wenig. Weiterlesen

Jetzt neu: Das grüne Rot… oder das Huhn aus dem Blumentopf

Vorneweg: Ich habe absolut keine Probleme mit Menschen, die für sich selbst entschieden haben, sich rein vegetarisch zu ernähren oder die ein veganes Leben führen wollen. Ich habe auch nichts dagegen, mich mit solchen Menschen über diese Themen auszutauschen.

Es gibt viele Gründe, weshalb man sich für einen dieser Wege entscheidet… auch zahlreiche wirklich gute Gründe. Wer zum Beispiel von der Fleischerzeugung und -verarbeitung angewidert ist und deswegen nun auf Fleisch und Fleischprodukte verzichten möchte, der hat eine für mich nachvollziehbare Entscheidung getroffen. Oder wer zum Vegetarier wird, weil er nicht nachvollziehen kann, was ihm auf dem Lebensmittelmarkt verkauft wird… wer keine Böcke hat, Fleisch von Tieren zu konsumieren, die vielleicht unwürdig oder unter Qualen gehalten oder geschlachtet wurden… wer keine Lust auf einen Chemie- oder Medikamentencoktail beim Fleisch- oder Wurstkonsum hat… nun den kann ich voll und ganz verstehen. Ich selbst habe den Vorteil, dass ich das Fleisch bzw. die Fleischprodukte, die ich konsumiere nach bestimmten Kriterien aussuchen (und sogar bezahlen) kann. Und ich muss auch nicht jeden Tag Fleisch auf dem Teller haben… habe ich auch nicht. Ich ernähre mich selbst auch immer wieder „vegetarisch“ (teilweise vielleicht in sehr „frei ausgelegter“ Form, weil ich in der Kartoffelsuppe gerne ein wenig geräucherte Speckwürfel für den guten Geschmack habe), denn es ist auch nicht immer Fleisch auf dem Teller. Die Fleischprodukte, die bei mir über den Herd gehen… na, bei denen weiß ich ziemlich genau, woher sie kommen und ich weiß, dass die Tiere ein „menschenwürdiges“ 😉 Leben hatten. Darauf lege ich Wert. Diese persönliche Entscheidung führt dazu, dass ich eben kein Vegetarier bin.
Auch die Entscheidung zu einem veganen Leben (da geht es ja nicht nur ums Essen) ist doch jedem erwachsenen Menschen selbst überlassen. Mag sein, dass es für den einen oder anderen einfach moralisch zwingend ist… ob es gesund ist, wage ich persönlich zwar zu bestreiten… aber jeder soll doch so glücklich werden, wie es ihm beliebt.

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